Band11:Operation Sonnenfracht: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Operation Sonnenfracht''' ist der 11. Band der Reihe Weltraumpartisanen, gleichzeitig der erste Band des Zyklus um die Kilimandscharo-Katastrophe. Der Band ist der Start des Auftritts des ultimativen Bösewichts, des Gegenspielers von Mark Brandis: [[Friedrich Chemnitzer]].
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Tag der offenen Tür bei der [[VEGA]] in San Francisco. [[Mark Brandis]] ist abgestellt, unzählige Fragen zum Glanzstück der Ausstellung, der [[Medusa]], zu beantworten und viele Hände zu schütteln. Erschöpft und mit krächzender Stimme, bleibt ihm abends noch ein Versprechen einzulösen, statt sich zur Ruhe zu begeben. Er hat Lieutnant [[William Xuma|Xuma]] versprochen, daß er ihm sein "Mädchen", [[Jane Malembo]] vorstellen darf. So macht er sich auf den Weg, und trifft in der Haupthalle auf seine Crew, wo die Frotzelei im vollen Gange ist. Die Unterhaltung wird jäh durch Erdstöße unterbrochen, die Crew kann dem Erdbeben knapp an Bord der Medusa entkommen.
  
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[[Kategorie:Reiseberichte "Weltraumpartisanen"]]
 
[[Kategorie:Reiseberichte "Weltraumpartisanen"]]

Aktuelle Version vom 13. September 2012, 21:14 Uhr

Original von 1975
Wurdack Taschenbuch 2009

Operation Sonnenfracht ist der 11. Band der Reihe Weltraumpartisanen, gleichzeitig der erste Band des Zyklus um die Kilimandscharo-Katastrophe.

Der Band ist der Start des Auftritts des ultimativen Bösewichts, des Gegenspielers von Mark Brandis: Friedrich Chemnitzer.


Inhalt

Tag der offenen Tür bei der VEGA in San Francisco. Mark Brandis ist abgestellt, unzählige Fragen zum Glanzstück der Ausstellung, der Medusa, zu beantworten und viele Hände zu schütteln. Erschöpft und mit krächzender Stimme, bleibt ihm abends noch ein Versprechen einzulösen, statt sich zur Ruhe zu begeben. Er hat Lieutnant Xuma versprochen, daß er ihm sein "Mädchen", Jane Malembo vorstellen darf. So macht er sich auf den Weg, und trifft in der Haupthalle auf seine Crew, wo die Frotzelei im vollen Gange ist. Die Unterhaltung wird jäh durch Erdstöße unterbrochen, die Crew kann dem Erdbeben knapp an Bord der Medusa entkommen.

Mark Brandis wird sofort nach Landung in Metropolis von einem Piloten ins Ministerium für Inneres gebracht. John Harris erwartet ihn bereits vor dem Sitzungssaal. Anwesend sind außerdem noch: Minister Ion Teodorescu, Manoel Braga, Roger B. Ferrington, Friedrich Chemnitzer.

Ferrington kommentiert einen Film über die Schäden in San Francisco, in Anschluß daran ergreift der Minister das Wort und lässt eine Film aus dem Jahre 1987 zeigen, in dem die Einlagerung von 3,4 Milliarden Litern hochradioaktiven und hochgiftigen Atommülls in den Krater des erloschenen Kilimandscharo zu sehen ist. Aufgrund der zu erwartenden Erdbebenaktivität in Afrika ist es unumgänglich dieses tödliche Erbe zu beseitigen. Zu diesem Zweck stellt die VEGA sämtliches Schiffsmaterial zur Verfügung, welches zum Transport entbehrlich ist. Ziel der tödlichen Fracht ist die Sonne. Wieder einmal überrumpelt John Harris seinen besten Piloten mit der Projektleitung. Mark Brandis kann wie schon öfter sich dieser Aufgabe nicht entziehen und übernimmt die Aufgabe in Zusammenarbeit mit Colonel Friedrich Chemnitzer, der für die Pionierarbeiten verantwortlich zeichnet. Mark Brandis rekrutiert für seinen Operationsstab die Mannschaft der Medusa, die für die Bereiche zuständig sind, die sie am besten können.

Colonel Chemnitzer stattet Mark Brandis einen Besuch ab, um ihn von den anstehenden Arbeiten in Kenntnis zu setzen:

Bohrung einer Pipeline durch die Flanke des Kibo (um den Betondeckel nicht zu beschädigen), sodann Führung dieser Pipeline bis auf niedrigeres Niveau, bis zur Verladerampe.

Laut Gutachten muss das radioaktive Material zu jeder Minute gekühlt werden, um den Verschmelzungsprozess zu stoppen oder aufzuhalten, sonst führt jeder Patzer in die Katastrophe.

Nach Wochen von Planung begibt sich Mark Brandis nach Nairobi und trifft im Flughafenrestaurant auf Lt. Xuma. Dieser stellt ihm seine Freundin, Jane Malembo vor und bittet ihn später unter vier Augen darum, evtl. mit ihrem Vater zu reden, da sich beide nur heimlich treffen können. Anschließend fliegen Brandis und Xuma zum Kilimandscharo weiter, um dort die Arbeit vor Ort weiterzuführen.

Bei der letzten Lagebesprechung "vor der Schlacht" kommt es zum ersten Schlagabtausch zwischen den Pionieren, geführt von Friedrich Chemnitzer und der VEGA, geführt von Mark Brandis.

Am folgenden Tag ist für 04.00Uhr der Start des ersten Schiffes, einer Najade geplant. Das Auftanken mit 23,7 Millionen Litern Abfall und der Start gehen reibunglos über die Bühne. Im Gespräch mit John Harris erstattet Brandis Bericht und nimmt die Glückwünsche zum Start der Nummer eins entgegen. Er fordert zusätzliches Personal an, da sonst mit dem Zusammenbruch von mindestens Lt. Stroganow und Lt. Torrente zu rechnen ist. John Harris berichtet außerdem über eine vertrauliche Nachricht, nach der die Fliegenden Löwen in der Gegend um den Kilimandscharo eine geheime Zusammenkunft abgehalten haben.

Die weiteren Tage verlaufen planmäßig, alle vier Stunden ein Abschuß. Die Beziehung mit Ruth O'Hara ist gespannt, da er ihr nicht sagen kann, was er gerade macht. Ein Vorfall, zwei Tage später, zwingt Xuma und Brandis nach Nairobi zu fliegen, um ein Ersatzteil für einen Schweren Kreuzer der Beta-Klasse dorthin zu bringen. Xuma nutzt die Gelegenheit, bei seiner Jane vorbeizuschauen. Mark Brandis stattet Janes Vater, John Malembo, einen Besuch ab, um das gespannte Verhältnis zwischen Xuma und ihm zu glätten. Doch er beisst auf Granit. Für John Malembo ist William Xuma nur ein lausiger Kaffer, der seine Tochter auf gar keinen Fall verdient hat. Er entlässt Brandis mit einer Warnung vor dem Berg.

Einige Tage später gibt es einen Vorgeschmack auf die Hölle, die noch kommen soll. Der Schwere Kreuzer der Beta-Klasse steht auf der Rampe und lässt sich nicht starten. Lt. Xuma und Sgt. Dahlsen können den Kreuzer nochmal reparieren und sind bereits auf dem Rückweg, als Lt. Xuma angeschossen wird. Dann fängt die Erde an zu beben und löst einen Bruch der Pipeline aus. Sgt. Dahlsens Schutzanzug ist zerrisen, als er sich um Lt. Xuma kümmert. Er wird ins Hospital eingewiesen,wo er wenige Stunden später stirbt.

Durch den Bruch der Pipeline steht der Betrieb für drei Tage, die Mark Brandis mit Sichtung der Katastrophenmeldungen verbringt. Im Zuge dieser Fallouts kommt es zu Zusammenstößen zwischen der Raumflotte der VOR und der EAAU.

John Harris meldet sich und unterrichtet Mark Brandis davon, daß die Geheimhaltung aufgehoben wurde, und seine Frau mit einem Heer an Journalisten und Reportern zum Kilimandscharo kommt.

Capt. Romen platzt in eine der Lagebesprechungen mit den Pionieren, und beschwert sich über Col. Chemnitzer. Dieser beleidigt Capt. Romen derart, daß Brandis sich genötigt sieht, Chemnitzer vor seinen Offizieren zurechtzuweisen.

Heiligabend gibt es die nächste Panne. Wieder einmal steht ein Schwerer Kreuzer der Beta-Klasse auf der Rampe, diesmal vollgetankt, und lässt sich nicht starten. Mark Brandis sieht sich genötigt, den Kreuzer ein letztes Mal per Hand zu starten und sich mit der Rettungsnock abzusprengen. Als er wieder in die Zentrale kommt, erfährt er, daß seine Frau mit Col. Chemnitzer zum Essen nach Nairobi geflogen ist. Die Stimmung zwischen ihm und Ruth wird eisig und nur auf das Dienstliche beschränkt.

Silvester kommt es kurz vor Mitternacht zur Katastrophe: Der folgende Erdstoß ist so stark, daß der als erloschen geltende Kilimandscharo ausbricht und seinen tödlichen Inhalt in einer gewaltigen Eruption ausspeit. Die Evakuierung nach Nairobi wird angeordnet. Zufällig hört Brandis ein Gespräch zwischen Chemnitzer und Sgt. Monelli per Funk mit. Seine Frau, auf dem Rückweg von Nairobi, ist mit dem Hubschrauber abgestürzt, aber am Leben. Chemnitzer verweigert die Hilfe und lässt weiter evakuieren. Brandis macht sich mit seiner Diana auf die Suche und rettet Ruth aus dem Helikopter.

Im Zuge der anlaufenden Evakuierung weigert sich Col. Chemnitzer "Nigger" an Bord seiner Schiffe zu lassen. Brandis weist ihn zurecht, indem er ihn durch drei Schläge ins Gesicht in den Staub befördert. Er stellt ihn unter Arrest und weist Lt. Xuma an, die Ladelisten entsprechend anzupassen.

Die Fliegenden Löwen werfen Flugblätter ab, worin sie alle, die sich evakuieren lassen, als Verräter abstempeln. Mark Brandis gelingt es, nochmals so viele Schiffe in Nairobi zusammenzuziehen, um die restlichen evakuierungswilligen Personen auszufliegen. Die Fliegenden Löwen verstärken ihre Angriffe und behindern die Evakuierungen. Es kommt soweit, daß sie eine vollbesetzte Najade abschiessen, die in der Stadt abstürzt und verbrennt.

Nach Abschluß der Evakuierungen vollzieht sich der Rückzug der Truppen ohne Zwischenfälle. Nachdem auch Brandis mit seiner Truppe den Schauplatz verlassen hat, ziehen sie über den Kral von John Malembo. Mark Brandis beschliesst Lt. Xuma zu helfen seine Jane zu befreien. Sie landen mit einem Safemaster auf dem Rücken im Innenhof und befreien Jane.

Auf dem Weg zurück zum Helikopter werden sie von zwei- bis dreihundert Fliegender Löwen eingekreist. Capt. Romen kann sie mit dem Helikopter zerstreuen, doch Jane ist noch nicht in Sicherheit und ein einzelner Kämpfer hat es auf sie und ihre beiden Begleiter abgesehen. Mark Brandis erkennt John Malembo in diesem Krieger und schlägt ihn in einem Überraschungsangriff bewußtlos. Er ist mit seiner Mannschaft in Sicherheit und kann mit Jane Malembo an Bord des Helikopters steigen.

Fortsetzung in: Alarm für die Erde

Besatzung

Zeitlinie

Zeitlinie 2077

Weblinks

Der Band wurde 2011 als elftes Hörspiel der Serie "Mark Brandis" vertont.