Mark Brandis

Aus Mark Brandis
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Mark Brandis (deutsch ausgesprochen, nicht "Brändis") ist die Hauptfigur der "Weltraumpartisanen"-Reihe. Der Name ist inspiriert durch die Geburtsregion des Autors, die "Mark Brandenburg".

Biographische Daten

Jugend und Ausbildung

Geboren am 17. Januar (anderen Quellen zufolge Anfang Juni) 2034 in einem Vorort Berlins. Teilt mit Jonathan West die Mutter.

Frühzeitiges Interesse an der Raumfahrt und Privatstudium, ohne Aussicht, die teure Ausbildung zum Piloten absolvieren zu können. 2049 nahm Brandis als blinder Passagier an einem Flug des Raumfrachters Barbarossa unter dem Kommando von Captain Nelson teil, um zur Venus zu gelangen. Er wurde entdeckt, beinahe herausgeworfen und versah schließlich als Schiffsjunge Dienst, freundete sich mit Maat Janusz Kern an und leistete einen entscheidenden Beitrag zur Festnahme der "Reinigenden Flamme" Truppe um Thorben Wallis, die die Plattform THORA besetzt hatte.

Im Gegenzug für die innovative Unterstützung gelang es Brandis (durch "massive" Fürsprache Captain Nelsons), einen Platz an der neugegründeten Astronautenschule der VEGA zu erhalten.

2056 war er bereits Commander eines eigenen Schiffes im Dienste der VEGA, als der Forscher Rublew im Weltraum Schiffbruch erlitt. Um an der Suche teilnehmen zu können, traf Brandis eine folgenschwere Entscheidung: obwohl er wusste, daß sein Schiff noch nicht durch die abschließenden Werftkontrollen gegangen war, riskierte er im Bewusstsein drängender Zeit den Start. Dies führte zur Tragödie: das Schiff explodierte im Hangar. Im Feuerinferno starb ein Crewmitglied, der Bordingenieur. Robert Monnier wurde in den Flammen schwer verletzt.

Brandis wurde nur deswegen nicht entlassen, weil damals akute Personalnot herrschte. So wurde er "nur" zum Captain degradiert und flog insgesamt 13 Jahre kein eigenes Schiff mehr. Schließlich wurde er Commander John Harris zugewiesen -- eine Verbindung, die über Jahrzehnte auf denkwürdige Weise erhalten bleiben würde.

Ab 2069

Verläßliche Aufzeichnungen existieren ab 2069. Zu diesem Zeitpunkt war Brandis Pilot unter Commander John Harris auf der Delta VII und war an dessen Seite, später an dessen Stelle, maßgeblich an der Niederschlagung des Putsches der "Reinigenden Flamme" beteiligt (2069-2071). Seit 2070 hatte er wieder seinen Rang als Commander inne. Weitere bekannte Missionen sind in der Zeitlinie nachzulesen; beispielhaft genannt seinen nur die Rettungs- und Bergungsaktion der gestrandeten Delta IX (Uranus), die Affäre Ko Ai, die Operation Sonnenfracht und der Metropolis-Konvoi.

Ab 2085 (UGzRR)

Nach dem Rettungseinsatz zur havarierten Han Wu Ti trat er 2085 aus der VEGA aus und wurde von John Harris auf seine unnachahmliche Art zum Vormann der Unabhängigen Gesellschaft zur Rettung Raumschiffbrüchiger (UGzRR) ernannt, der er bis zu seinem Ruhestand als Vormann diente.

Privatleben

Privat war er seit 2067 mit Ruth O'Hara liiert, die er am 13. Februar 2072 heiratete (vgl. Alarm für die Erde). Diese Ehe hatte trotz zeitweiliger Spannungen Bestand. Ab 2086 bestand die Familie Brandis sogar aus drei Personen, als Ruth den Waisen Mark jr. adoptierte.

Brandis konsumierte Nikotin und Alkohol üblicherweise gemäßigt. In schweren persönlichen Krisen gelegentliche Exzesse (vgl. Die lautlose Bombe), jedoch ohne Suchtanzeichen.

Freunde

Brandis pflegte Freundschaften in und außerhalb der Raumfahrerwelt. Zu ihnen zähl(t)en:

Vorbilder

Mark Brandis' erstes Vorbild ist John Harris. Von ihm hat er die strenge, asketische Umgangsart übernommen, die ihm eine Karriere lang den Spitznamen "der verdammte Preuße" eingebracht hat. Nervenstark zu sein, wenn alle durchdrehen, nach außen hin (!) die Ruhe zu bewahren, wenn alle Sicherungen durchbrennen, das war seine große Stärke. Eine Kopie von John Harris ist er aber nicht. Innen drin ist er immer noch der nachdenkliche, zweifelnde Menschenfreund geblieben, der er zu Anfang seiner Laufbahn war. Er bewundert ausserdem Alexander Münster, den Raumfahrtpionier, der zuerst Fuß auf die Venus setzte. Zum 16. Hochzeitstag bekam er von seiner Frau dessen Armbanduhr geschenkt.

Errata

  • Laut verschiedenen Quellen ("Der Spiegelplanet", "Aufbruch zu den Sternen") 2034 geboren; lt. Interview mit NvM von 2000 jedoch im Jahr 2031.
  • Hat im Band "Unternehmen Delphin" blaue, im Band "Vargo-Faktor" graue Augen.

Hinter den Kulissen

Mark Brandis ist der wagemutige, menschelnde Held, der unermüdlich für eine bessere Gesellschaft kämpft, die trotz aller Technologie und allen Fortschritts immer noch von denselben Konflikten wie vor Hunderten von Jahren bestimmt wird: Mitleid gegen Egoismus, Ehre gegen Opportunismus, Pazifismus gegen Militarismus, Menschlichkeit gegen Skrupellosigkeit und viele mehr.

Im Verlauf seiner ereignisreichen Karriere profilierte er sich immer als prinzipientreuer, tatkräftiger Helfer der Gesellschaft, der sein Scherflein dazu beitrug, daß das Leben in der EAAU und der VOR lebenswert blieb. Ein Revolutionär war er aber keineswegs. Vielmehr akzeptierte er die Regeln der Gesellschaft als gegeben, um innerhalb dieses Limits die bestmöglichste Lösung zu schaffen.

In ihm spiegelt sich die ganze Aussage der "Weltraumpartisanen"-Reihe wieder, die lautet: "Wenn Du dir eine bessere Welt wünschst, dann packe mit an."

Kosmonen-Saga

Eine Art Wiedergeburt erlebte Mark Brandis als Kosmone (vgl. auch Kategorie:Expanded Universe).

In den Hörspielen

Name des Vaters: Peter Brandis, verschollen in den Einigungskriegen.